| Geschrieben von Anonymouss am Sonntag, 31. Januar 2010 |

Hallo, ich bin eine Oma und durch Zufall auf diese Homepage gestoßen. Das wird auch mein erster Beitrag in so einem Forum oder wie man es auch nennen mag. Also bitte sorry, wenn ich mich evtl. nicht so ausdrücke wie es unter erfahrenen Chatern üblich ist.
Ich hab mal ein paar Beiträge überflogen und bin erschüttert, wie furchtbar die Väter behandelt werden. Meint ihr, wir ( bzw. der Vater) haben in unserem Fall eine Chance das Kind regelmäßig zu sehen?
Mein Sohn (25 J) hatte sich bereits von seiner Freundin (33) getrennt, als sie die Schwangerschaft feststellte. Sie meinten trotz den großen Schwierigkeiten gute Eltern sein zu können. Bei der Entbindung konnte mein Sohn dabei sein. Das erste halbe Jahr lief es mehr schlecht als recht. Ständige Streitereien... Wir Großeltern "durften" auch regelmäßig das Kind bei uns zuhause betreuen und liebten es abgöttisch..
Nach einem großen Streit wurde dann die Verbindung ihrerseits abgebrochen. Wochenlange Funkstille! Sie schaltete dann einen Anwalt ein und es wurde mit einer Unterlassungsklage gedroht, weil angeblich mein Sohn ihr gegenüber gewalttäig wurde. Die Klage war aber nicht haltbar. Nach einem positiven Vaterschaftstest klagte mein Sohn auf Umgangsrecht. Ergebnis: 1-mal im Monat darf er das Kind (inzwischen ca. 1 1/2J.) für 3Std. lang im Beisein der anderen Großmutter in der Whg der Kindsmutter sehen. Bei den Besuchen blieb aber auch die Kindsmutter in der Whg, obwohl sie laut Gerichtsbeschluss nicht anwesend sein sollte. Aber meinem Sohn war es wichtiger sein Kind zu sehen und wollte sich nicht wieder mit ihr anlegen. Beim 2. Besuch kam es zum Streit, weil die Kindsmutter die richterlich angeordneten Mediationstermine nicht wahrgenommen hatte. Prompt wurde ihm das Umgangsrecht vom Anwalt der Kindsmutter entzogen, weil mein Sohn agressiv und schizophren wäre und nun wird ein pshychatrisches Gutachten von ihm gefordert.
Die Kindsmutter und ihr Anwalt arbeiten mit allen Tricks um eine Begegnung zwischen Kind und Vater zu verhindern. Sie lügt, wenn sie den Mund aufmacht.
Ich befürchte, ich werde das Kind nie mehr sehen. Oder haben wir noch eine Chance?
Eine Oma
|
|
Gibt es eine Chance?
Keine anonymen Kommentare möglich, bitte zuerst anmelden
Für den Inhalt der Kommentare sind die Verfasser verantwortlich.
-
nessaja schreibt am 17.03.2010 16:52
Hallo Oma Anonymouss, auch ich bein eine Oma und auch ich melde mich zum ersten Mal in einem Form zu Wort - also haben wir schon einiges gemeinsam. Als mir mein Sohn vor sechs Jahren mitteilte, dass ich oma werde, hatte ich sehr ambivalente Gefühle: einerseits freute ich mich auf ein "Omasein", andererseits waren aber verstandesgemäß die Vorraussetzungen für die werdeneden Eltern sehr schlecht. Mein Sohn (damals 25 Jahre) arbeitete und arbeitet noch in einem schlecht bezahlten Arbeitsverhältnis im Dreischicht-Betrieb, die Kindesmutter (zum Zeitpunkt der Niederkunft 19 Jahre) hatte und hat bis heute keinerlei abgeschlossene Schul- und damit überhaupt keine Ausbildung. Zwischenzeitliche Versuche dieses nachzuholen, wurden von ihr abgelehnt bzw. abgebrochen, obwohl wir ständig bereit standen, den kleinen Mann zu uns zu nehmen, aus demKindergarten abzuholen etc. Nachdem die kleine Familie 2 Jahre in einer gemeinsamen Wohnung gelebt hatte, verließ die mit der Situation völlig überforderte Kindesmutter, die u.a. auch nicht mit den Arbeitszeiten meines Sohnes klar kam, weil er nicht ständig (z.B. morgens um sieben Uhr, wenn er aus dem Nachtdienst nach Hause kam) für das Kind bereit stand, mit dem Kind die gemeinsame Wohnung und zog in einen anderen Stadtteil. Nach ca. 1 Jahr kehrte sie wieder in unsere Nähe zurück, da "das Kind n Kontakt zu seinem Vater, seinen Großeltern und sie zu ihren Freunden haben sollte/wollte" (dies auch eine Begründung für die Beantragung der Umzugskosten durch die Jobagentur). Mein Sohn musste die gemeinsame Wohnung aufgeben und zog in eine kleine Einzimmer-Wohnung.
Sie kehrte also mit dem Kind wieder in unsere Nähe zurück, der Kontakt, der allerdings auch in der Zwischenzeit nie abgerissen war, wurde wieder intensiver, der kleine Mann war sehr viel häufiger wieder bei uns, und auch die Eltern hatten wieder einen etwas engeren Kontakt. Vor ca. einem Jahr teilte mir dann die Kindesmutter mit, dass sie das Verhältnis mit meinem Sohn abgebrochen habe. Ich erklärte ihr, dass ich das zwar sehr bedauere, aber das es keinen Einfluss auf mein Verhältnis zu ihr und zu dem Kind habe. So sind wir auch weiterhin bisher einigermaßen gut über die Runden gekommen, obwohl ich bei jeglicher, schon vorsichtiger Kritik mit "Enkelkindentzug" bestraft werde. Zurzeit geht's mir mal wieder so! Ich versuch mal, ob ich's Ostern mit einem Osterkörbchen wieder gutmachen kann, denn was kann der kleine Mann dazu, dass seine Mama nicht über Kritikfähigkeit und Frustrationstoleranz verfügt!
In Gesprächen, die wir miteinander geführt haben, ist sie stets darauf bedacht klarzustellen, dass sie wünscht, dass mein Sohn den Kontakt zu seinem Kind aufrechterhält, kommt aber nichtzu der Erkenntnis, dass er aufgrund seiner Dienstpläne nicht regelmäßig alle 14 Tage am Wochenende zur Verfügung stehen kann, damit sie ihren Vergnügungen nachgehen kann (was ich ihr durchaus gönne, denn sie ist ja eine junge Frau, die auch ihren Spaß haben soll). Sie hat auch überhaupt kein Verständnis dafür, dass er nicht spontan seinen Sohn vom Kindergarten abholen und mit ihm den Nachmittag verbringen kann, wenn er zu dieser Zeit arbeitet. Denn wenn man noch nie gearbeitet hat ....!!! Ruft er an und bittet darum seinen Sohn vom Kindergarten abzolen zu können und mit ihm den Nachmittag zu verbringen, bekommt er zur Antwort "Ich hole meinen Sohn selber ab und wir haben schon etwas vor".
Ich bin schon vor einigen Monaten geziel auf diese Seite geraten, weil die Kindesmutter, nachdem sie meinen Sohn von der Beendigung ihres verhältnisses unterrichtet hatte und er sich nicht stillschweigend damit abfinden wollte und einige Versuche unternommen hat, sie zurückzugewinnen, die wir früher als Ausdruck von Liebeskummer abgetan hätten, des Stalkings anzeigt hat. Damit ist sie allerdings nicht durchgekommen. Die Richterin hat sie gefragt, was sie eigentlich wollte. Ich bin entsetzt, was Männern in solchen Situationen von Frauen und den Müttern ihrer gemeinsamen Kinder angetan wird. Ich kann nicht begreifen, aus w
-
HH196 schreibt am 02.02.2010 15:41
<div>
<div>Hallo Oma, es gibt soweit ich weiß die Mögkichkeit die Treffen beim Jugentamt durchzuführen Anfangs unter Aufsicht eines Mitarbeiters vom Jugendamt. Der Vorteil ist, die Mutter hat keine Chance mehr falsche Behauptungen aufzustellen. Unter den Umständen halte ich Treffen im besein der Mutter sowieso für Wahnsinn , ihr seht ja was da bei rausgekommen ist. Also sprecht mit dem Jugendamt, macht denen die Situation klar, in der Regel gibt es dann mehrere Treffen unter Aufsicht, die dazu führen das das Jugendamt sich ein Bild davon machen kann, wie der Umgang ist, und anschließend der Vater auch alleine die Zeit mit seinem Kind verbringen kann. Ich weiß jetzt schon , da werden wieder viele aufschrein, Jugendamt macht nix, ist Scheiße usw, ich hab mit denen auch so meine Probleme, ich finde die auch zu lasch, aber hierbei geht es nicht darum. Hier geht es darum auf neutralen Boden sich mit seinem Kind zu treffen, der Mutter keine Munition zu geben, und die Anschuldigungen zu entkräften. Und wenn das nicht zum Wohl des Kindes ist , dann weiß ich auch nicht mehr. Ich kenn Deinen Sohn nicht, aber wenn bei den Treffen alles gut läuft, kann man in dem Jugendamt auch einen Verbündeten finden , zb. als Fürsprecher bei einer Ausweitung bezügl. des Umgangsrechts, einmal im Monat ist schon hart
</div>
<div></div>
<div>MFG
</div>
<div></div>
<div>Mike
</div>
</div>
-
fuerst2009 schreibt am 01.02.2010 19:20
Hallo an die Oma...<br />habe ähnliche Erfahruneen gemacht... wenn die Kindsmutter will erreicht Sie in Deutschland fast alles... man braucht einen sehr langen Atem... und Geduld und viel viel Geld für Anwälte, viel Zeit um alle Gerichtstermine wahr zu nehmen...Als Mann steht man in Deutschland hinter einem Straßenpenner in der Rangordnung... LEIDER:: <br />Solche Anschuldigungen kann man nur mit Gegen anzeigen unterbinden. Nach meiner Erfahrung lautet der "Krieg " wie folgt: Sie wählt sie Waffen aus und der Mann kann sich nur verteidigen" Die Kinder bleiben dabei auf der "Strecke". Bei mir ist es so und ich kenne genügend Fälle bei denen es auch so ist.. traurig.... und meistens geht es nur um das Geld... Warum um Gottes namen holen sich diese Frauen nicht ihre Kinder bei einer Samenbank und lassen uns Männer mit Ihren verückten Zickenalarmen in Ruhe????<br />MFG<br />Rainier
|
|
|
|
Ergebnis: 5Stimmen: 1
Bitte nehmen Sie sich die Zeit und bewerten diesen Artikel:
|
|
|
Der meistgelesene Artikel zu dem Thema Umgangsrecht:
|
|
|